Pflege  

Maßnahmen zur Prävention

Wir führen in allen allgemein bekannten Risikobereichen der Bewohner auf Basis der nationalen Expertenstandards Präventionsmaßnahmen durch. Dazu gehören unter anderem

Sturzrisikoerfassung und Sturzprophylaxe, das heißt Maßnahmen und Beratung, um die Sturzgefahr und deren Folgen zu minimieren, zum Beispiel Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Umgestaltung des Wohnumfeldes, Einsatz von Hüftprotektoren und Durchführung einer spezifischen Pflegevisite, Gymnastik

Erfassung des Ernährungsrisikos durch die Durchführung eines Screenings und Assesments sowie einer spezifischen Pflegevisite kombiniert mit Maßnahmen wie beispielsweise regelmäßige Gewichtskontrollen und dem Einsatz von Nahrungsergänzung

Erkennung des Risikos einer möglichen Dehydration mit Flüssigkeitsbilanzierung und einem großen, vielfältigen und unentgeltlichen Getränkeangebot sowie der biografischen, individuellen Berücksichtigung der bevorzugten Getränke der Bewohner

Kontinenz / Inkontinenz – Sicherstellung der größtmöglichen Harnkontinenz durch eine systematische Erfassung des Kontinenzprofils im Rahmen der spezifischen Pflegevisite mit der Planung von Maßnahmen, zum Beispiel Beratung, Toilettentraining

Dekubitusrisikoerfassung und Dekubitusprophylaxe durch eine systematische Erfassung des individuellen Dekubitusrisikos im Rahmen der spezifischen Pflegevisite mit der Planung von Maßnahmen, zum Beispiel Beratung, Einführung eines Bewegungsplanes, Hautpflege

Schmerzerfassung – Maßnahmen zur Schmerzlinderung und Schmerzminimierung durch eine systematische Erfassung des individuellen Schmerzempfindens mittels Skalen im Rahmen der spezifischen Pflegevisite mit der Planung von Maßnahmen, zum Beispiel Beratung, Medikamente nach Anordnung, Hinzuziehen der SAPV-Teams, Kooperation mit unserem stationären Hospiz

Kontrakturrisikoerfassung – Maßnahmen zur Kontrakturprophylaxe im Rahmen der spezifischen Pflegevisite mit der Planung von Maßnahmen, zum Beispiel Bewegungsübungen aktiv und passiv, Zusammenarbeit mit Therapeuten, Mobilisation

Risikoerfassung chronischer Wunden – Maßnahmen zur Minimierung des Risikos im Rahmen der spezifischen Pflegevisite mit der Planung von Maßnahmen, zum Beispiel Kompression (nach Anordnung), Hautpflege, Beobachtung


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