Pflege  

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung ist ein zentrales Thema in der Altenpflege. Die Einrichtungen und Dienste der Altenhilfe sind seit der Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1996 dazu verpflichtet, ihre Qualität systematisch zu sichern. Für die erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgabe wurde das Joseph-Bauer-Haus schon mehrfach ausgezeichnet.

Eine gute und hochwertige Versorgung und Pflege der im Joseph-Bauer-Haus lebenden alten Menschen ist und war schon immer das zentrale Anliegen der Leitung und aller Mitarbeiter des Hauses. Vielfältige Anstrengungen wurden unternommen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.  Dazu gehören die Qualifizierung des Personals durch Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Orientierung der Arbeit an einem christlich geprägten Leitbild, die schriftliche Dokumentation und Planung in der Pflege, die bewohnerorientierte Gestaltung des Hauses und der Abläufe.

Lebensqualität mit dem „Grünen Haken“ ausgezeichnet

Mit dem „Grünen Haken“, der für Lebensqualität im Altenheim und Verbraucherfreundlichkeit steht, wurde das Joseph-Bauer-Haus bereits mehrmals ausgezeichnet. Verliehen wird der „Grüne Haken“ vom einzigen bundesweiten Interessenverband von Heimbewohnern, der BIVA e.V. Das Caritas-Pflegeheim hatte sich freiwillig einer Prüfung durch einen BIVA-Gutachter unterzogen und das Zertifikat erhalten.

Die 121 geprüften Kriterien umfassen die Kategorien Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde. Das Begutachtungsverfahren wurde unter Berücksichtigung der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen von Experten des Instituts für Soziale Infrastruktur (ISIS) entwickelt. Dabei geht es vorrangig um die Erhaltung der Eigenständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, um die Achtung ihrer Privatsphäre, um ihre Selbstbestimmung sowie den freundlichen, respektvollen Umgang mit ihnen.

Webseite der BIVA e.V. mit ausführlicher Bewertung des Joseph-Bauer-Hauses

Ziele der Pflege in unserer Einrichtung

Das vorrangige Ziel der Pflege- und Betreuungsleistungen ist die Beibehaltung der größtmöglichen Selbständigkeit und Selbstbestimmung unserer Bewohner. Dabei wird die persönliche und zeitgeschichtliche Biographie berücksichtigt. Durch unsere ganzheitliche, aktivierende und Bewohner orientierte Pflege wollen wir die Fähigkeiten und Ressourcen unserer Bewohner fördern.

In dem Bewusstsein, dass der Mensch aus Geist, Körper und Seele besteht, wird der Mensch in seiner persönlichen Lebenssituation akzeptiert und respektiert, beraten und motiviert.

Unser pflegerisches Handeln zielt darauf ab, dass die Bewohner sich in unserer Einrichtung zu Hause fühlen und jeder im Rahmen seiner Möglich­keiten möglichst lange am öffentlichen Leben teilhaben und so der gesell­schaftlich bedingten Isolation im Alter entgehen kann.

Es ist uns ein großes Anliegen, dass das persönliche Umfeld unserer Bewohner weitestgehend erhalten bleibt; deshalb möchten wir Angehörige und Bezugspersonen in der Pflege und Betreuung unserer Bewohner mit einbeziehen. Weiter ist unser Bestreben, dass Menschen nicht aufgrund einer spezifischen Krankheit und den daraus resultierenden Verhaltensauf­fälligkeiten ausgegrenzt werden. Daher praktizieren wir das System der integrativen Wohngruppen.

Ziele der sozialen Betreuung im Joseph-Bauer-Haus

Vorrangig für unsere Arbeit ist es, die Bewohner darin zu unterstützen, ihr selbstbestimmtes Leben weiterzuführen bzw. ihre Selbständigkeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu erhalten. Dies schafft ein Gefühl der emotionalen Sicherheit. Aus diesem Empfinden heraus hat der Bewohner die Möglichkeit, neue Kraft und Motivation zu schöpfen. Übergeordnetes Ziel aller Bemühungen ist es, die Lebensqualität und Individualität der Bewohner sowie die Würde des Einzelnen zu wahren.

Körperliche, geistige und soziale Fähigkeiten sollen erhalten und reaktiviert, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit gefördert werden. Die Orientierungsfähigkeit soll möglichst lange rhalten bleiben (zur Person, örtlich, zeitlich, situativ); der alte Mensch soll sich in angemessener Weise angeregt fühlen und seinen Lebensabend als eine erfüllte, wertvolle Zeit erleben, d.h. wir möchten Langeweile, Interesselosigkeit, Trägheit, Depression, Regression, Immobilität und Vereinsamung vermeiden.

Besonders wichtig ist uns, den religiösen Bedürfnissen unserer Bewohner nachzukommen.

Sinnliche Wahrnehmungen gewinnen mit zunehmendem Lebensalter immer mehr an Bedeutung, daher ist es von großer Wichtigkeit, ihnen ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit zu schenken.


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